Salty Tunes ist nun glücklich an der Algarve, dem europäischen Südstrand, angekommen. War zeitweise ziemlich anstrengend, das Boot allein zu segeln. Hier gibt es super Ankerplätze, kilometerweite menschenleere Strände und für Abwechslung sorgt tagein tagaus die Tide. Schöner Platz für Naturfreaks und Leute, für die Weite nicht Leere bedeutet.
Immerhin: Zum Einkaufen und für "mal wieder unter Leute" kann man sehr schön mit dem Dinghi nach Faro oder Olhao fahren. Abenteuer inkl.
Dankenswerterweise hat Karl einige Bilder gemacht, die Ihr im Album Algarve anschauen könnt.
Das Galizien 2 Album und das für Südportugal reiche ich hier noch nach. Stoff für Sehnsucht.
Mittwoch, 11. November 2009
Donnerstag, 30. Juli 2009
Galizien 1
So, jetzt sind wir schon wieder an einem sehr schönen Platz. Laxe, bei Google Earth 41° 13,1' N 009° W
Bald mehr Text; dafür schon mal ein neues Photoalbum "Galizien 1"
Mitsegler sind sehr gern gesehen. Auf dem Weg zur Algarve liegt Lissabon. Wer eine stilvolle Unterkunft für einen Portugalaufenthalt braucht: Entweder naturnah am Ankerplatz oder mit allem Komfort in einer Marina...
Check it out, tell others
Bald mehr Text; dafür schon mal ein neues Photoalbum "Galizien 1"
Mitsegler sind sehr gern gesehen. Auf dem Weg zur Algarve liegt Lissabon. Wer eine stilvolle Unterkunft für einen Portugalaufenthalt braucht: Entweder naturnah am Ankerplatz oder mit allem Komfort in einer Marina...
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Dienstag, 21. Juli 2009
Galizia
21.07., Rainy day, dream away
ok, der Englische Kanal war ermüdend. Die Biscaya war allerdings anstrengend. Am 07.07. sind wir abends von St. Mary's ausgelaufen. Es wehte noch ein starker Nordwest, allerdings war die See noch ein bißchen grob. Ab morgens hat sich dann alles deutlich beruhigt gehabt und wir sind schön, schnell & elegant voran gekommen. Leider ist es nicht dabei geblieben. Zwei Tage Flaute gehen schon an die Nerven. Dafür bekamen wir zum Schluß noch 5-7 auf die Nase. Am 12.07. sind wir dann morgens nach La Coruna eingelaufen. Zum Glück sprang die Maschine an. Ein echt tapferes Schätzchen. Noch tapferer war allerdings die Crew Heike und Dennis.
Längere Etappen über See sind eigentlich immer anstrengend.
Bilder haben wir keine gemacht. Ich schicke die Tage noch ein paar Galizien Bilder. Hier ist es sehr schön. Wir freuen uns über die Annehmlichkeiten der Marina La Coruna.Die Altstadt ist auch ganz nah und viele Leute neigen hier auch zur Pause.
Salty Tunes wird sicher noch einige Wochen an der Nordwestküste von Spanien in den Rias Bajas an der Westküste bleiben. Die Gegend und das Essen sind ja schon lange ein Tip. Außerdem gibt hier sehr schöne Ankerplätze und man kann sehr gepflegt abhängen (ähh, entspannen!). Einen ordentlichen Cider keltern die hier auch.
Check it, tell others
ok, der Englische Kanal war ermüdend. Die Biscaya war allerdings anstrengend. Am 07.07. sind wir abends von St. Mary's ausgelaufen. Es wehte noch ein starker Nordwest, allerdings war die See noch ein bißchen grob. Ab morgens hat sich dann alles deutlich beruhigt gehabt und wir sind schön, schnell & elegant voran gekommen. Leider ist es nicht dabei geblieben. Zwei Tage Flaute gehen schon an die Nerven. Dafür bekamen wir zum Schluß noch 5-7 auf die Nase. Am 12.07. sind wir dann morgens nach La Coruna eingelaufen. Zum Glück sprang die Maschine an. Ein echt tapferes Schätzchen. Noch tapferer war allerdings die Crew Heike und Dennis.
Längere Etappen über See sind eigentlich immer anstrengend.
Bilder haben wir keine gemacht. Ich schicke die Tage noch ein paar Galizien Bilder. Hier ist es sehr schön. Wir freuen uns über die Annehmlichkeiten der Marina La Coruna.Die Altstadt ist auch ganz nah und viele Leute neigen hier auch zur Pause.
Salty Tunes wird sicher noch einige Wochen an der Nordwestküste von Spanien in den Rias Bajas an der Westküste bleiben. Die Gegend und das Essen sind ja schon lange ein Tip. Außerdem gibt hier sehr schöne Ankerplätze und man kann sehr gepflegt abhängen (ähh, entspannen!). Einen ordentlichen Cider keltern die hier auch.
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Montag, 6. Juli 2009
Englischer Kanal
Lowestoft war schon gut. Jeckells hat uns sehr schöne Segel gebaut. Wir sind sehr herzlich und warm aufgenommen worden. Cheers to Aussie Ray, Main Man Mark Go Fish June and Andrea and all the staff of Lowestoft Haven Marina (http://www.lowestofthavenmarina.co.uk/) and Paul Sheader at Lowestoft Yacht Services (http://www.lowestoftyachts.co.uk/). Wer an Englands Ostküste mal Unterstützung braucht, findet sie hier.
Wir sind dann bei zunächst leichtem Wind über die Themsemündung an Dover vorbei in den englischen Kanal gesegelt. Auch wenig Wind kann anstrengend sein. Massiv viel Schiffsverkehr war überall.
Unterwegs haben dann, oh Schreck! die Batterien ihren Geist aufgegeben. Etwas Beleuchtung hatten wir zum Glück noch und ein zweites batteriebetriebenes GPS. Wirklich eine große Hilfe. In Weymouth ist Dennis an Bord gekommen. Übrigens ein super Koch und klasse Fährmann. Nach Falmouth sind wir dann zeitweise mehr getrieben als gesegelt. Da waren wir schon richtig in Cornwall. Wunderschön!
Seit ein paar Tagen liegen wir hier in St. Mary's, der Hauptinsel der Scilly Islands. Von diesem Archipel kann ich ja gar nicht genug schwärmen. So schön ist es hier und die Leute superfreundlich.
Mit dem letzten Hauch Ostwind sind wir hier angekommen und morgen früh wollen wir mit frischem West oder Nordwest über die Biscaya nach Süden. Mit dem Wind hatten wir bisher wirklich Glück.
Spanien oder Portugal; wir melden uns wieder.
Bilder muß ich später noch einfügen. Ich habe schusseligerweise wieder mal meine Lesebrille
vergessen und kann sie hier leider jetzt nicht bearbeiten.
Grüße an alle
Wir sind dann bei zunächst leichtem Wind über die Themsemündung an Dover vorbei in den englischen Kanal gesegelt. Auch wenig Wind kann anstrengend sein. Massiv viel Schiffsverkehr war überall.
Unterwegs haben dann, oh Schreck! die Batterien ihren Geist aufgegeben. Etwas Beleuchtung hatten wir zum Glück noch und ein zweites batteriebetriebenes GPS. Wirklich eine große Hilfe. In Weymouth ist Dennis an Bord gekommen. Übrigens ein super Koch und klasse Fährmann. Nach Falmouth sind wir dann zeitweise mehr getrieben als gesegelt. Da waren wir schon richtig in Cornwall. Wunderschön!
Seit ein paar Tagen liegen wir hier in St. Mary's, der Hauptinsel der Scilly Islands. Von diesem Archipel kann ich ja gar nicht genug schwärmen. So schön ist es hier und die Leute superfreundlich.
Mit dem letzten Hauch Ostwind sind wir hier angekommen und morgen früh wollen wir mit frischem West oder Nordwest über die Biscaya nach Süden. Mit dem Wind hatten wir bisher wirklich Glück.
Spanien oder Portugal; wir melden uns wieder.
Bilder muß ich später noch einfügen. Ich habe schusseligerweise wieder mal meine Lesebrille
vergessen und kann sie hier leider jetzt nicht bearbeiten.
Grüße an alle
Samstag, 6. Juni 2009
Lowestoft
Wer länger schleift, kommt auch ans Ziel. So war es auch diesmal während der Frühjahrsüberholung. Schleifen, Farbe, Epoxy... die Details erspare ich Euch gern bevor es langweilig wird. Allerdings sind nun die Kojenvorhänge angebracht, es gibt Musik an Bord und viel mehr elektrisches Licht.
Am 31.05. sind wir mit schönen nordöstlichen Winden endlich aus Wilhelmshaven ausgelaufen und nach 43 Stunden und 270 sm am Dienstag morgen nach Lowestoft eingelaufen. Die zwei "Lady Crew" Lis und Heike waren tapfer. Die alte "Tunes" ist viele Meilen richtig losgeflitzt, daß es eine große Freude war. Einige Delfine haben uns besucht und nachts die Mondstraße entlangzusegeln war wirklich toll.
Etwas Ausrüstung kommt noch an Bord und das eine und andere neue Segel und dann geht es weiter in Richtung Englischer Kanal.
Crew ist wie immer gern gesehen. Meldet Euch - bitte am liebsten per SMS 0177 6164930. Die Engländer sind liebenswert wie immer; das englische Essen ist weitaus besser als sein Ruf und wer persönliche Segelausrüstung und anderes Equipment kaufen möchte, tut es am besten hier. Die Preise sind zur Zeit sehr gut.
Shout Outs an alle, die hier lesen
& bald gibt es auch wieder Bilder
Am 31.05. sind wir mit schönen nordöstlichen Winden endlich aus Wilhelmshaven ausgelaufen und nach 43 Stunden und 270 sm am Dienstag morgen nach Lowestoft eingelaufen. Die zwei "Lady Crew" Lis und Heike waren tapfer. Die alte "Tunes" ist viele Meilen richtig losgeflitzt, daß es eine große Freude war. Einige Delfine haben uns besucht und nachts die Mondstraße entlangzusegeln war wirklich toll.
Etwas Ausrüstung kommt noch an Bord und das eine und andere neue Segel und dann geht es weiter in Richtung Englischer Kanal.
Crew ist wie immer gern gesehen. Meldet Euch - bitte am liebsten per SMS 0177 6164930. Die Engländer sind liebenswert wie immer; das englische Essen ist weitaus besser als sein Ruf und wer persönliche Segelausrüstung und anderes Equipment kaufen möchte, tut es am besten hier. Die Preise sind zur Zeit sehr gut.
Shout Outs an alle, die hier lesen
& bald gibt es auch wieder Bilder
Donnerstag, 29. Januar 2009
Trip to the past 2 , Werft 07
Ende ´06 geht "Salty Tunes" an Land ins Winterlager. Es zeigt sich rasch, dass die Beschichtung am Unterwasserschiff zwar noch nicht schlecht aber auch nicht mehr gut ist. Also wird zunächst die alte Beschichtung abgenommen und das Boot kann über den Winter im Wind gut trocknen.Natürlich erscheinen alle Experten, stochern mit allem möglichem im Holz herum: Einhelliges Urteil, das Holz ist noch gut. Schön.
"Salty Tunes" hat sich unterdessen in ein Werkstück verwandelt. Anfang März ´07 beginnen die Arbeiten. Nun ist nicht nur wie ursprünglich geplant der Backbord-Rumpf mit einer Innenrenovierung dran. Das wäre eine gemütliche Arbeit.
Auch 70 m² Unterwasserschiff müssen neu mit bis zu 7 Lagen Kevlar- und Glasfasermatte / Epoxy belegt werden. Handgerollt. Eine sehr große Baustelle.
Jede Menge Leute finden sich ein, um mitzuhelfen. Wilhelmshaven ist super. Zeitweise waren wir 10 Leute gleichzeitig auf der Baustelle.
HERZLICHEN DANK AN ALLE HELFER! Ohne Euch hätte ich es nie geschafft. Keine Chance.
AHOI & ENJOY
Werftbilder rechts oben in der Galerie; Klick dort für groß
Trip to the Past 1, Überführung, Juli 2006
"Salty Tunes" liegt gut geschützt landeinwärts im Watt in der Nähe von Auray in der Südbretagne vor Anker und wir können sie übernehmen. Bereits hier stellt sie uns vor Aufgaben: Das vorausgeschickte Gepäck und die viele Ausrüstung schaffen wir vom Ufersaum aus mit dem zu kleinen, etwas schlappen Dinghi in einigen abenteuerlichen Fahrten an Bord.
Zum nächsten Hochwasser begleitet uns Voreigner Alain noch ein paar Stunden nach La Trinite sur Mer, wo er etwas wehmütig Abschied nimmt. Wir rüsten das Boot noch etwas zusätzlich aus; dann startet die Crew (Volker, Heike, Christian) zur Überführung nach Deutschland.
Wir besuchen Belle Ile für eine Nacht, segeln bei sonnigem und windschwachem Hochdruckwetter nach Le Conquet, wo wir nachts an einem Fischkutter, der wie seine sehr vielen Kollegen an einer Mooring liegt, längsseits festbinden. Großes Wunder: Am nächsten Morgen sind alle (!) Kutter weg, nur unserer liegt noch. Haben wir also die einzigen Fischer mit einem freien Tag erwischt. Sauber.
Wir können bald weiter, kreuzen durch den Chenal de Four und biegen in den Englischen Kanal ein. Ein angenehmer West bringt uns bis einige Meilen vor Alderney gut voran bevor er deutlich abflaut. Nix da mehr mit unserer vorausberechneten Ankunft in Cherbourg. Wir stehen nachts eine halbe Tide im Gegenstrom am Cap de la Hague auf der Stelle. Cherbourg ist die ganze Zeit gut zu sehen.
Die freundlichen Marinaleute leiten uns nach unserer Ankunft mit ihrem Dingi zum Liegeplatz, schieben und drücken noch etwas. Dann sind wir fest und bald kommen die ersten Neugierigen: Woher? Wohin? Interessantes Boot. Selten zu sehen. Wie das? Wie jenes? Nette Leute, ich freue mich über das Interesse.
Wir feiern Volkers Geburtstag. Morgens kommen wir -na klar- zu spät los. Der Westwind ist leicht, soll aber kontinuierlich mehr werden. So kommt es später auch.
Im östlichen Teil des Kanals werden wir von einer niedrig fliegenden englischen Militärmaschine
überflogen. Später in der Nähe von Calais müssen wir einem französischen Küstenwachboot über VHF genauestens Auskunft über uns, unsere Pläne und das Boot geben. Die passen schon auf!
Wir binden dann bald ein Reff hinein. Die Genoa ist bereits gegen die Fock getauscht. Wir machen gute Fahrt die Küste entlang. Vor Den Helder erwischt uns eine recht kräftige Bö und wir machen zum ersten Mal über 15 kn. 2 Reffs mittlerweile. "Salty Tunes" spielt ihre Vorteile aus. Unser enorm schnelles Floß macht keine Krängung. Wir fühlen uns sicher. Nördlich der Ostfrisischen Inseln erreichen wir später bis 18 kn Fahrt durchs Wasser. Von Süden zieht eine sehr dunkle Wand mit viel Wind auf. Nur noch mit der Fock segeln wir die letzten 20 sm nach Helgoland. Unser Anlegerbier haben wir uns verdient. Die 500 Meilen von Cherbourg waren anstrengend.
Heike muß leider von Bord. Volker und ich segeln das Boot 2 Tage später bei zunächst zermürbend schwachen Winden nach Wilhelmshaven, haben aber nachts die ganze Jade hinunter echten Belohnungswind. Schnelle Fahrt, keine Anstrengung. Das gibt es auch.
DANKE AN DIE CREW
AHOI & ENJOY AN ALLE
Einige Bilder zur Reise rechts oben in der Galerie, Klick dort für Großbild
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